Gewidmet allen Schweinen, Rindern, Hühnern, Enten, Gänsen,  Hasen, Rehen, Bienen, Forellen, Lachsen, Heringen, Thunfischen, Tintenfischen, Hummern, Krebsen und all den anderen Tieren, die in rücksichtsloser Selbstverständlichkeit vom Menschen als Rohstoff für Nahrung, Kleidung und sonstigen Bedarf ausgebeutet und ermordet werden.
WinnVegan_  


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Leserbriefe und Presse

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"Veganerinnen und Veganer achten das Recht der Tiere auf ein Leben in Würde und einen natürlichen Tod. Sie setzen sich dafür ein, dass diese Haltung individuell und kollektiv verankert wird." (Gudrun Obleser)

 
Speisen
"Vegantisch!" heißt der neue vegane Mitbringbrunch in der Alten Kelter in Winnenden, Paulinenstraße 33. Wer eine ganz und gar pflanzliche Speise mitbringt und am Ende sich per Spende an den Organisationskosten beteiligt, ist herzlich willkommen.
Jeweils am Sonntag von 11 bis 14 Uhr
10.März 2019 - 23.Juni 2019  -  25.August 2019  -  27.Oktober 2019

Alte Kelter, Winnenden, Paulinenstraße 33

Veganes Mitbringbüffet!!!
Download Plakat


Förderverein Alte Kelter e.V.
KULTUR - BILDUNG - ZUKUNFT

www.alte-kelter-winnenden

Ankündigung und Einladung:
Donnerstag, 21. März 2019, 20 Uhr,
Alte Kelter Winnenden, Paulinenstraße 33


"Von gescheiterten Nachhaltigkeitsideen zur Postwachstumsökonomie"
Foto Niko Paech
Vortrag von Prof. Dr. Niko Paech
Die lang gehegte Hoffnung, dass wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nachhaltig oder klimafreundlich gestaltet werden kann, bröckelt. Weiterhin scheint dieses System keine Garantie mehr für Stabilität und soziale Sicherheit zu bieten. Das zeigen nicht nur die Schuldenkrisen der letzten Jahre, sondern auch die Verknappung der weltweiten Ressourcen, auf deren unbegrenzter und kostengünstiger Verfügbarkeit das westliche konsumorientierte Wohlstandsmodell seither beruhte. Dieses Modell verbreitet sich über die ganze Welt und löst Flüchtlingsströme nach Europa aus.
Doch was könnte die Alternative sein? Welche Art des Wirtschaftens und des menschlichen Zusammenlebens wäre ohne ständiges Wachstum möglich? Können wir weniger arbeiten und trotzdem glücklich und zufrieden sein?  Gibt es ein „Glück ohne Kerosin“, also ohne einen weihnachtlichen Kurztrip auf die Kanaren? Wie können die Reichtümer der Welt gerecht verteilt werden? Wie kann globale Gerechtigkeit ohne zerstörerisches Wirtschaftswachstum entstehen?
Prof. Dr. Niko Paech ist Volkswirtschaftler. Er forscht und lehrt u.a. in den Bereichen Klimaschutz und nachhaltiger Konsum an den Universitäten Oldenburg und Siegen.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Spenden dienen der Kulturarbeit in der Alten Kelter.
www.alte-kelter-winnenden


"Auch der Broccoli hat Gefühle!" -
Kabarett mit Gabriele Busse

 Freitag, 5. April 2019 - 20.00 - Theater Alte Kelter, Winnenden
Foto Busse
Die Kabarettistin Gabriele Busse ist nicht nur in der veganen Szene ein Geheimtipp, den man nicht verpassen sollte. Sie begeistert ihr Publikum mit Offenheit, Selbstironie und bösartig-liebevollem Humor. Ihr Video "Das bisschen Schlachten" hat sich in allen sozialen Netzwerken wie ein Lauffeuer verbreitet. In ihrem Solo-Programm "Auch der Broccoli hat Gefühle" wird sie ihre Verzweiflung los - über ihre Kindheit in Bayern, die Sprüche ihres Umfelds und über all jene, die sie für extrem halten, weil sie nicht töten lassen will. Aber auch andere Themen wie Liebe, Verlust und Scheitern haben einen Platz in ihrem Programm. Ihre Lieder mit Gitarre und Klavier balancieren auf dem seltenen Grat zwischen Trauer und Komik; zwischen Lachen und Weinen liegen bei Gabriele Busse oft nur Sekunden. Auch die spontanen Gespräche mit dem Publikum und der Mut, mit ihrem eigenen Sprachfehler tolldreist und zum Brüllen komisch umzugehen, machen jeden Abend zu einem einzigartigen Erlebnis. 2017 wurde sie für den Prix Pantheon nominiert.
„Eine Bühnenshow sprühend vor bissigen Gags“ (Badische Zeitung)
"Eine derart frische, freche, in ihrer Offenheit und Selbstironie geradezu umwerfende Kabarettistin haben wir seit Jahren nicht mehr erlebt. Veganes Kabarett und neurotische Comedy in unwiderstehlicher Symbiose.“ (Bonner General-Anzeiger)


Sonntag, 20. Oktober 2019 – 11 bis 17 Uhr
„WinnVeganMarkt – Tiere sind kein Essen“
WinnVeganMarkt2019
Vielmals wiederholt findet der „WinnVeganMarkt – Tiere sind kein Essen!“  in der Alten Kelter in Winnenden, Paulinenstraße 33,  statt.

Wer selbst vegan lebt und als Händler oder Händlerin etwas Veganes zum Essen verkaufen möchte, ist herzlich eingeladen, einen Stand aufzubauen. Die Standgebühr kostet 20 Euro. Der Markt ist öffentlich für interessierte Kundinnen und Kunden.
 Das Ziel ist die Aufklärung der Öffentlichkeit über die aktuelle Wirklichkeit der sogenannten „Nutztiere“. Mögen viele Mitmenschen ihr Mitgefühl spüren und ihr Handeln entsprechend verändern!
Beim WinnVeganMarkt präsentieren Tierrechtsgruppen vielerlei Informationen und Händlerinnen, die ausschließlich mit veganen Produkten handeln, bieten leckeres Essen an. Filme informieren über Tierrechte. Der Eintritt ist frei. (www.winnvegan.de)

Bitte weithin weitersagen! Danke!

Alte Kelter Winnenden, Paulinenstraße 33. Infos: Tel. 07195-3839
Veranstalterin ist „WinnVegan – Initiative für Mitgefühl“
Download Plakat

 
In Planung:

*** Filme zum Thema „Tierrechte“ im Theater Alte Kelter
*** Tierrechte – philosophische Betrachtungen
Anregungen werden gern entgegen genommen. Gudrun Obleser

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Leserbriefe und Presse

Zitat
Tiere haben das gleiche Recht auf Leben, Unversehrtheit, auf Freude und Glück wie wir. Ich war nie ein sehr großer und emotionaler Tierliebhaber, aber wenn man Tiere in Freiheit sieht, wenn man sieht, wie sie die Sonne, den Regen oder ein Kraulen hinter dem Ohr genießen, dann braucht man kein Studium um zu wissen, dass unser Umgang mit Tieren zutiefst falsch ist. Ich wurde aus Gerechtigkeitssinn und ökologischen Gründen vegan und zum Tierrechtler. Denn die Ausbeutung der Tiere ist eng mit der Ausbeutung unserer Umwelt und auch der Ausbeutung von Menschen verknüpft. Ich bezeichne mich als Tierschützer. Das sollte nicht mit dem verirrten Tierschutz der großen Organisationen verwechselt werden. Denn Tierschutz heißt nicht kürzere Transportwege, größere Käfige oder schärfere und tödlichere Messer, sondern echter Tierschutz heißt, dass wir aufhören Tiere auszubeuten und bereit sind zu akzeptieren, dass wir eben nicht die Krönung der Schöpfung sind, sondern ein Teil des verknüpften Lebens auf diesem Planeten. Ich lebe nun seit 22 Jahren vegan. Es war die beste Entscheidung meines Lebens.

aus: www.soko.tierschutz.de / Autor: Friedrich Mülln

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Aktuelle Gedanken
Aktuelle Gedanken 17.6.13

Hast du es schon gemerkt: Vegan sein ist in. Veganes Essen ist mal was anderes. Das machen jetzt viele. Gibt’s in jedem Supermarkt. Muss ich auch mal probiert haben. Vegan ist Mode. Vegan ist Lifestyle. Toll!

Aber wem nützt das alles? Auf jeden Fall dem Reformhaus, dem Naturkostladen, dem Supermarkt. Die wollen, kaufmännisch anpassungsfähig, diesen Trend nicht ungenutzt an sich vorbei ziehen lassen – erweitern ihr Sortiment ein wenig in Richtung „Vegan“, richten gar ein veganes Ecklein ein. Auch trendige BüchermacherInnen und KochbuchkünstlerInnen sind fleißig auf dem Markt. „Wunderbare vegane Welt“ könnte man vermuten.

Bei näherer Betrachtung kommt KonsumentIn jedoch ins Grübeln. Was nimmt hier eigentlich zu? Das „Shoppen“ oder die Rettung von Tieren? Reicht es, die bunte vegane Warenwelt zu konsumieren um Tieren ein gutes Leben zu ermöglichen? Ist das nun das Ende der Ausbeutung von Tieren? Hört das grauenvolle Schlachten, Jagen, Fischen jetzt auf???

Nein, durch einen angesagten Lifestyle allein entsteht keine wirkliche Verbesserung für unsere fühlenden Mitgeschöpfe. Auch wenn die „Vegan Days“, die „Vegan Restaurants“ und der „Vegan-Brunch“ gut besucht sind – das Elend und Leiden der (Schlacht-)Tiere wird dadurch nicht wirklich beendet. Mag auch der Pro-Kopf-Fleisch-Konsum hierzulande statistisch etwas zurückgehen, wirkliche Veränderungen erreicht eine Gesellschaft nur durch tragenden Bewusstseinswandel. Nur aus einer radikal verbesserten Beziehung Mensch-Tier – alle Tiere betreffend! - entstehen dauerhafte Verhaltensänderungen und letztlich ernst zu nehmende politische Gesetze!

Erst wenn sich die Haltung verbreitet hat, dass jedes Tier das Recht auf ein seiner Art entsprechendes Leben und auf einen natürlichen Tod hat, erst dann wird „vegan sein“ zu einer wirklichen ethischen Lebensform. Möge jede und jeder von uns überprüfen, wie es in den eigenen Gedanken und im eigenen Handeln aussieht – und sodann mutig, entschlossen und mit großer Klarheit weiter gehen auf dem Weg zu einer Welt ohne Tierleid. Nur so vermindern wir auch das Menschenleid. Von Leo Tolstoi, dem russischen Dichter, ist dieses  Zitat überliefert: „Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.“

Ziel unseres Handelns muss sein,
  • den Veganismus nicht zum oberflächlichen „Lifestyle“ verkommen zu lassen,
  •  alles aus dem privaten Konsum auszuschließen, was Tiere schädigt oder tötet,
  • Menschen zu unterstützen, die durch tägliche Anstrengung versuchen, (Schlacht-)Tiere  zu retten – z.B. die Lebenshöfe mit ihrer großen Verantwortung für Tiere,
  • beim Einkaufen diejenigen Läden zu wählen, die nicht nur auch Veganes anbieten sondern ausschließlich tierleidfreie Produkte verkaufen,
  • mit unseren demokratischen und finanziellen Möglichkeiten alles Bemühen voranzutreiben, zu fördern und zu unterstützen, was Menschen und Tiere dem Ziel der „Veganisierung der Welt“ näher bringt.

Wir sind nicht auf der Welt, Leiden zu vermehren sondern Leiden zu vermindern.


Gudrun Obleser
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Zielgedanken
Wage es,
weise zu sein!
Höre auf,
Tiere zu töten!
Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt,
gleicht dem Bauern,
der darauf wartet,
dass der Fluss versiegt,
ehe er ihn überquert.

Horaz (65-8 v.Chr.)

Hund und Schwein

Zielgedanken

Tiere sind fühlende Wesen. Im Rahmen ihres Bewusstseins streben sie nach unversehrter Existenz und Wohlbefinden, nach einem Leben, an dessen Ende der natürliche Tod eintritt.
Sie empfinden Stress, Qual und Schmerz, Angst und Panik. Ihre Entscheidungen und Handlungen sind begrenzt durch den Instinkt und das natürliche Potential ihrer jeweiligen Art.

Menschen sind fühlende Wesen. Sie streben nach unversehrter Existenz und Wohlbefinden, nach einem Leben, das durch natürlichen Tod zu Ende geht.
Sie empfinden Glück und Freude, Stress, Qual und Schmerz, Angst und Panik. Sie entscheiden über ihre Handlungen. Nur das ist der Unterschied zum Tier.  

In jedem Augenblick habe ich die natürliche Gelegenheit, meine Entscheidung zu treffen und meine Handlung danach zu richten. Ich muss mich entscheiden, ob ich dem fühlenden Wesen Tier sein Wohlbefinden und sein Leben nehme oder nicht. Die Macht und die Chance dazu habe ich. Ich bin ein Mensch.

Ich will nicht für das Leid von Tieren verantwortlich sein. Entsprechend muss ich mein Leben gestalten. Ziel ist es, diese Haltung zu verallgemeinern, so dass Menschen UND Tiere im Rahmen ihres Bewusstseins in unversehrter Existenz und mit Wohlbefinden leben können, jedes nach seiner Art.

Gudrun Obleser  
7.1.2013

 
Download der Impulse 2010:  Tiere sind fühlende Lebewesen.
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Vegan leben

"Vegan leben heißt, eine Philosophie in die Praxis umzusetzen, die jede Ausbeutung von Tieren vermeiden will. Die vegane Philosophie ist revolutionär, denn sie bricht mit dem jahrtausendealten Anspruch des Menschen, die anderen Lebewesen auf diesem Planeten für alle seine Zwecke nutzen zu dürfen. Vegan denken und handeln geht weit über den Schutz von Tieren vor Mißbrauch und Mißhandlung hinaus. Es bedeutet, den Tieren ihre natürlichen Rechte zurückzugeben, sie aus der Tyrannei des Menschen zu befreien. Das vegane Denken betrachtet Tiere als gleichwertig und gesteht ihnen uneingeschränkt die Grundrechte auf Leben, körperliche und psychische Unversehrtheit, Freiheit und Eigenwürde zu. Tiere haben ebenso wie Menschen Anspruch auf eine von ihren evolutionären Anlagen vorgegebene Existenz und auf die in diesem Rahmen mögliche freie Entfaltung und Selbstbestimmung, die der Mensch nicht manipulieren darf.

Veganer und Veganerinnen versuchen, diese elementaren Rechte nicht weniger als die der eigenen Gattung zu respektieren. Dazu gehört in erster Linie der Abschied von der als angebliche Selbstverständlichkeit übernommenen Vorstellung vom Tier als Rohstoff für Nahrung, Kleidung und sonstigen Bedarf. Veganer und Veganerinnen bleiben nicht auf halbem Weg stehen, indem sie nur vomFleisch-und Fischessen Abstand nehmen. Sie gehen weiter als der klassische Vegetarismus und meiden auch Milchprodukte, Eier, Honig und alle versteckten Nahrungszusätze tierlicher Herkunft, etwa Gelatine, manche E-Zusätze oder manche Geschmacksverstärker. Sie tragen nicht nur keinen Pelz, sondern auch kein Leder, keine Wolle, keine Seide, keine Daunen, keine Perlen und keinen Schmuck aus Körperteilen von Tieren. Sie diskriminieren die Tiere auch nicht mit ihrer Sprache durch herkömmliche, herabwürdigende Redensarten. Und, wo immer und wie immer sie können, kämpfen sie dafür, Tiere aus ihrer Rechtlosigkeit zu befreien und ihnen Achtung zu verschaffen."

* Quelle: Silke Ruthenberg & Harald Kirdorf:: viva vegan“ Das reine vegetarische Kochbuch, Okapi Verlag GbR, Windeck 1996, ISBN 3-930424-00-2

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Wichtige Überzeugungen

Folgende Überzeugungen, dürften nach Mylan Engel, Jr., bei  jedem Zustimmung  finden:

  • (Ü1) Unter ansonsten gleichen Bedingungen ist eine Welt, in der es weniger Schmerz und Leid gibt, besser als eine Welt,  in der es mehr Schmerz und Leid gibt.
  • (Ü2) Unnötige Grausamkeit ist falsch und sollte weder unterstützt noch gefördert werden.
  • (Ü3) Ich bin die Sorte Mensch, die sicherlich etwas unternehmen würde, um Schmerz und Leid in der Welt zu verringern, wenn es ohne große Mühe meinerseits möglich wäre.
  • (Ü4) Ich bemühe mich darum, mich in meinem Alltag moralisch zu verhalten und im Einklang mit meinen Werten zu leben.
  • (Ü5) Es ist moralisch falsch und verabscheuungswürdig, Tiere ohne triftigen Grund unmenschlich zu behandeln.
  • (Ü6) Es ist falsch, ein Tier ohne triftigen Gru(nd zu töten (selbst Cohen räumt dies ein).
  • (Ü7) Unter ansonsten gleichen Bedingungen ist es schlimmer, ein empfindungsfähiges Tier, das über ein Bewußtsein verfügt, zu töten, als eine Pflanze.

Aus Mylan Engel, Jr. (2007): "Tierethik, Tierrechte und moralische Integrität", S. 105 – 133;
in Tierrechte – Eine interdisziplinäre Herausforderung", Harald Fischer Verlag GmbH, Erlangen


Kontakt:
gudrun@obleser.de:



aktualisiert am 7.03.2019
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