Gewidmet allen Schweinen, Rindern, Hühnern, Enten, Gänsen,  Hasen, Rehen, Bienen, Forellen, Lachsen, Heringen, Thunfischen, Tintenfischen, Hummern, Krebsen und all den anderen Tieren, die in rücksichtsloser Selbstverständlichkeit vom Menschen als Rohstoff für Nahrung, Kleidung und sonstigen Bedarf ausgebeutet und ermordet werden.
WinnVegan_  


Zitat
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Leserbriefe und Presse
Aktuelle Gedanken
Zielgedanken
Was heißt vegan leben?
Wichtige Überzeugungen
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Grundrezepte mit Seitan
Kochen ist einfach

Kochen ist Intelligenzsache
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"Veganerinnen und Veganer achten das Recht der Tiere auf ein Leben in Würde und einen natürlichen Tod. Sie setzen sich dafür ein, dass diese Haltung individuell und kollektiv verankert wird." (Gudrun Obleser)



 

Sonntag, 26. August S2018 - 11 bis 14 Uhr
WinnVeganBrunch

Alte Kelter, Winnenden, Paulinenstraße 33
Speisen
Veganes Mitbringbüffet!!!
Bitte ausschließlich 100% veganes Essen bringen! Bei Fragen bitte telefonisch oder per Mail melden (07195-3839 / gudrun@obleser.de).
Brot, Getränke und Geschirr sind vorhanden.
Um Mithilfe beim Aufräumen wird gebeten.
Um die Kosten für die Raummiete zu decken, ist von allen Anwesenden eine Spende erforderlich. Den Überschuss erhält ein Tierlebenshof.
Wer bereits vegan lebt oder sich ernsthaft für die vegane Lebensweise interessiert, ist herzlich willkommen.
Veranstaltet wird der WinnVeganBrunch von "WinnVegan - Initiative für Mitgefühl"
Bitte diese Information weit verbreiten! Vielen Dank!
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Freitag, 21. September 2018 um 20 Uhr
Alte Kelter, Winnenden, Paulinenstraße 33
"Von ethischer Verantwortung und Greenwashing - oder: Wie wir alle die Welt verändern können"
Vortrag über Werbund und Wirklichkeit
von Andreas Bender, Medienexperte
Vortrag am Freitag, 21. September 2018 - 20.00, Alte Kelter Winnenden
Eintritt frei - Spenden erbeten

Immer mehr Menschen resignieren gegenüber der Zerstörung unseres Planeten, gegenüber der Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur. „Die Wirtschaft und die Politik machen doch eh, was sie wollen“, hört man immer öfter. "Was kann ich kleiner Mensch schon gegen die Großen und Mächtigen in dieser Welt ausrichten?“ Manche klammern sich mit letzter Hoffnung an die Versprechen einiger Konzerne, besonders ökologisch oder sozial zu sein. Sie bezahlen deutlich mehr für das Frühstücksei aus Bio-Freilandhaltung oder das T-Shirt aus fairer Produktion und freuen sich, dass der große Energiekonzern scheinbar die Zeichen der Zeit erkannt hat und nun auf grüne Energie setzt.

Doch Andreas Bender, Gründer und Inhaber einer ethisch-basierten Werbeagentur und Druckerei, kennt diese Marketingtricks - das sogenannte Green- und Whitewashing – also das Vorspielen ökologischer und sozialer Standards. Andreas Bender präsentiert aber nicht nur einfach Fälle von Verbrauchertäuschung, sondern zeigt auch auf, wo Verbraucher*innen wie auch Unternehmen Möglichkeiten der Einwirkung haben und damit das Ruder herumreißen können. „Wer Geld hat, hat Macht“, bestätigt Bender. „Dann geben wir unser Geld doch am besten nur den Unternehmen, denen wir auch wirklich vertrauen können."
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Sonntag, 14. Oktober 2018 – 11 bis 17 Uhr
„WinnVeganMarkt – Tiere sind kein Essen“

Zum vierten Mal findet der WinnVeganMarkt in der Alten Kelter in Winnenden, Paulinenstraße 33,  statt. Das Ziel ist die Aufklärung der Öffentlichkeit über die aktuelle Wirklichkeit der sogenannten „Nutztiere“. Mögen viele Mitmenschen ihr Mitgefühl spüren und ihr Handeln entsprechend verändern!
Beim WinnVeganMarkt präsentieren Tierrechtsgruppen vielerlei Informationen und Händlerinnen, die ausschließlich mit veganen Produkten handeln, bieten leckeres Essen an. Filme informieren über Tierrechte. Der Eintritt ist frei.
Veranstalterin ist „WinnVegan – Initiative für Mitgefühl“
Downlod Plakat

Bild VeganMarkt  

In Planung:

*** Filme zum Thema „Tierrechte“ im Theater Alte Kelter
*** Tierrechte – philosophische Betrachtungen



es werden Veranstaltungen geplant, die das Ziel haben, das vegane Bewusstsein der Menschen zu fördern. Das WinnVegan-Team freut sich über größtmögliche Verbreitung und anhaltendes Interesse.
 
PDF-Download zum Vortrag von Armin Rohm: "Der Mensch Isst aus Gewohnheit Tier" vom 12.6.2018.


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Leserbriefe und Presse

Zitat
Tiere haben das gleiche Recht auf Leben, Unversehrtheit, auf Freude und Glück wie wir. Ich war nie ein sehr großer und emotionaler Tierliebhaber, aber wenn man Tiere in Freiheit sieht, wenn man sieht, wie sie die Sonne, den Regen oder ein Kraulen hinter dem Ohr genießen, dann braucht man kein Studium um zu wissen, dass unser Umgang mit Tieren zutiefst falsch ist. Ich wurde aus Gerechtigkeitssinn und ökologischen Gründen vegan und zum Tierrechtler. Denn die Ausbeutung der Tiere ist eng mit der Ausbeutung unserer Umwelt und auch der Ausbeutung von Menschen verknüpft. Ich bezeichne mich als Tierschützer. Das sollte nicht mit dem verirrten Tierschutz der großen Organisationen verwechselt werden. Denn Tierschutz heißt nicht kürzere Transportwege, größere Käfige oder schärfere und tödlichere Messer, sondern echter Tierschutz heißt, dass wir aufhören Tiere auszubeuten und bereit sind zu akzeptieren, dass wir eben nicht die Krönung der Schöpfung sind, sondern ein Teil des verknüpften Lebens auf diesem Planeten. Ich lebe nun seit 22 Jahren vegan. Es war die beste Entscheidung meines Lebens.

aus: www.soko.tierschutz.de / Autor: Friedrich Mülln

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Aktuelle Gedanken
Aktuelle Gedanken 17.6.13

Hast du es schon gemerkt: Vegan sein ist in. Veganes Essen ist mal was anderes. Das machen jetzt viele. Gibt’s in jedem Supermarkt. Muss ich auch mal probiert haben. Vegan ist Mode. Vegan ist Lifestyle. Toll!

Aber wem nützt das alles? Auf jeden Fall dem Reformhaus, dem Naturkostladen, dem Supermarkt. Die wollen, kaufmännisch anpassungsfähig, diesen Trend nicht ungenutzt an sich vorbei ziehen lassen – erweitern ihr Sortiment ein wenig in Richtung „Vegan“, richten gar ein veganes Ecklein ein. Auch trendige BüchermacherInnen und KochbuchkünstlerInnen sind fleißig auf dem Markt. „Wunderbare vegane Welt“ könnte man vermuten.

Bei näherer Betrachtung kommt KonsumentIn jedoch ins Grübeln. Was nimmt hier eigentlich zu? Das „Shoppen“ oder die Rettung von Tieren? Reicht es, die bunte vegane Warenwelt zu konsumieren um Tieren ein gutes Leben zu ermöglichen? Ist das nun das Ende der Ausbeutung von Tieren? Hört das grauenvolle Schlachten, Jagen, Fischen jetzt auf???

Nein, durch einen angesagten Lifestyle allein entsteht keine wirkliche Verbesserung für unsere fühlenden Mitgeschöpfe. Auch wenn die „Vegan Days“, die „Vegan Restaurants“ und der „Vegan-Brunch“ gut besucht sind – das Elend und Leiden der (Schlacht-)Tiere wird dadurch nicht wirklich beendet. Mag auch der Pro-Kopf-Fleisch-Konsum hierzulande statistisch etwas zurückgehen, wirkliche Veränderungen erreicht eine Gesellschaft nur durch tragenden Bewusstseinswandel. Nur aus einer radikal verbesserten Beziehung Mensch-Tier – alle Tiere betreffend! - entstehen dauerhafte Verhaltensänderungen und letztlich ernst zu nehmende politische Gesetze!

Erst wenn sich die Haltung verbreitet hat, dass jedes Tier das Recht auf ein seiner Art entsprechendes Leben und auf einen natürlichen Tod hat, erst dann wird „vegan sein“ zu einer wirklichen ethischen Lebensform. Möge jede und jeder von uns überprüfen, wie es in den eigenen Gedanken und im eigenen Handeln aussieht – und sodann mutig, entschlossen und mit großer Klarheit weiter gehen auf dem Weg zu einer Welt ohne Tierleid. Nur so vermindern wir auch das Menschenleid. Von Leo Tolstoi, dem russischen Dichter, ist dieses  Zitat überliefert: „Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.“

Ziel unseres Handelns muss sein,
*** den Veganismus nicht zum oberflächlichen „Lifestyle“ verkommen zu lassen,
*** alles aus dem privaten Konsum auszuschließen, was Tiere schädigt oder tötet,
*** Menschen zu unterstützen, die durch tägliche Anstrengung versuchen, (Schlacht-)Tiere  zu retten – z.B. die Lebenshöfe mit ihrer großen Verantwortung für Tiere,
*** beim Einkaufen diejenigen Läden zu wählen, die nicht nur auch Veganes anbieten sondern ausschließlich tierleidfreie Produkte verkaufen,
*** mit unseren demokratischen und finanziellen Möglichkeiten alles Bemühen voranzutreiben, zu fördern und zu unterstützen, was Menschen und Tiere dem Ziel der „Veganisierung der Welt“ näher bringt.

Wir sind nicht auf der Welt, Leiden zu vermehren sondern Leiden zu vermindern.


Gudrun Obleser
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Zielgedanken
Wage es,
weise zu sein!
Höre auf,
Tiere zu töten!
Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt,
gleicht dem Bauern,
der darauf wartet,
dass der Fluss versiegt,
ehe er ihn überquert.

Horaz (65-8 v.Chr.)

Hund und Schwein


Zielgedanken

Tiere sind fühlende Wesen. Im Rahmen ihres Bewusstseins streben sie nach unversehrter Existenz und Wohlbefinden, nach einem Leben, an dessen Ende der natürliche Tod eintritt.
Sie empfinden Stress, Qual und Schmerz, Angst und Panik. Ihre Entscheidungen und Handlungen sind begrenzt durch den Instinkt und das natürliche Potential ihrer jeweiligen Art.

Menschen sind fühlende Wesen. Sie streben nach unversehrter Existenz und Wohlbefinden, nach einem Leben, das durch natürlichen Tod zu Ende geht.
Sie empfinden Glück und Freude, Stress, Qual und Schmerz, Angst und Panik. Sie entscheiden über ihre Handlungen. Nur das ist der Unterschied zum Tier.  

In jedem Augenblick habe ich die natürliche Gelegenheit, meine Entscheidung zu treffen und meine Handlung danach zu richten. Ich muss mich entscheiden, ob ich dem fühlenden Wesen Tier sein Wohlbefinden und sein Leben nehme oder nicht. Die Macht und die Chance dazu habe ich. Ich bin ein Mensch.

Ich will nicht für das Leid von Tieren verantwortlich sein. Entsprechend muss ich mein Leben gestalten. Ziel ist es, diese Haltung zu verallgemeinern, so dass Menschen UND Tiere im Rahmen ihres Bewusstseins in unversehrter Existenz und mit Wohlbefinden leben können, jedes nach seiner Art.

Gudrun Obleser  
7.1.2013

 
Download der Impulse 2010:  Tiere sind fühlende Lebewesen.
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Vegan leben

"Vegan leben heißt, eine Philosophie in die Praxis umzusetzen, die jede Ausbeutung von Tieren vermeiden will. Die vegane Philosophie ist revolutionär, denn sie bricht mit dem jahrtausendealten Anspruch des Menschen, die anderen Lebewesen auf diesem Planeten für alle seine Zwecke nutzen zu dürfen. Vegan denken und handeln geht weit über den Schutz von Tieren vor Mißbrauch und Mißhandlung hinaus. Es bedeutet, den Tieren ihre natürlichen Rechte zurückzugeben, sie aus der Tyrannei des Menschen zu befreien. Das vegane Denken betrachtet Tiere als gleichwertig und gesteht ihnen uneingeschränkt die Grundrechte auf Leben, körperliche und psychische Unversehrtheit, Freiheit und Eigenwürde zu. Tiere haben ebenso wie Menschen Anspruch auf eine von ihren evolutionären Anlagen vorgegebene Existenz und auf die in diesem Rahmen mögliche freie Entfaltung und Selbstbestimmung, die der Mensch nicht manipulieren darf.

Veganer und Veganerinnen versuchen, diese elementaren Rechte nicht weniger als die der eigenen Gattung zu respektieren. Dazu gehört in erster Linie der Abschied von der als angebliche Selbstverständlichkeit übernommenen Vorstellung vom Tier als Rohstoff für Nahrung, Kleidung und sonstigen Bedarf. Veganer und Veganerinnen bleiben nicht auf halbem Weg stehen, indem sie nur vomFleisch-und Fischessen Abstand nehmen. Sie gehen weiter als der klassische Vegetarismus und meiden auch Milchprodukte, Eier, Honig und alle versteckten Nahrungszusätze tierlicher Herkunft, etwa Gelatine, manche E-Zusätze oder manche Geschmacksverstärker. Sie tragen nicht nur keinen Pelz, sondern auch kein Leder, keine Wolle, keine Seide, keine Daunen, keine Perlen und keinen Schmuck aus Körperteilen von Tieren. Sie diskriminieren die Tiere auch nicht mit ihrer Sprache durch herkömmliche, herabwürdigende Redensarten. Und, wo immer und wie immer sie können, kämpfen sie dafür, Tiere aus ihrer Rechtlosigkeit zu befreien und ihnen Achtung zu verschaffen."

* Quelle: Silke Ruthenberg & Harald Kirdorf:: viva vegan“ Das reine vegetarische Kochbuch, Okapi Verlag GbR, Windeck 1996, ISBN 3-930424-00-2

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Kochen ist Intelligenzsache

Unter diesem Titel sind hier ein paar Rezepte und praktische Erfahrungen beim Kochen in der ganz privaten veganen Küche notiert. Download zu dieser Anleitung.

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KOCHEN IST EINFACH

KOCHEN IST EINFACH

Nimm irgend ein Rezept, nach dem du kochen möchtest. Du lebst vegan und möchtest daher keine tierlichen Zutaten verwenden. Ganz einfach: lass sie weg oder ersetze sie, falls nötig, durch pflanzliche Zutaten.
Im diesem Download findest du die Anleitung.


Grundrezepte mit Seitan


REGEL FÜR VEGANES KOCHEN
Jedes Gericht kann vegan hergestellt werden. Tierliche Zutaten werden durch Alternativen – wie z.B. Seitan – ausgetauscht oder einfach weggelassen – wie z. B. Eier.

Seitan
Weizenmehl (oder Dinkelmehl) wird mit Wasser zu einem festen Teigkloß geformt.
In mehreren (!) Durchgängen wird unter Wasser die Stärke durch Kneten aus dem Mehlkloß heraus gespült. (Man kann die Stärke auffangen, indem man nach jedem Waschgang das Wasser auffängt und es stehen lässt. Die Stärke setzt sich ab und kann getrocknet gesondert verwenden werden.)
 
Am Ende entsteht ein wesentlich kleinerer Kloß, der aus reinem Eiweiß (Gluten) besteht.
Das Gluten wird in Scheiben geschnitten und in kräftig gewürzter und leise kochender Gemüsebrühe etwa 10 Minuten gegart. (Der in der „Sehnsuchtküche Mühlacker“ hergestelle Dinkelseitan wird im Ganzen als Kloß von etwa 500 Gramm gegart.)
 
Da Seitan als ein reines Getreideprodukt recht geschmacksneutral ist, empfiehlt sich kräftiges Würzen bei der weiteren Verarbeitung. Eventuell ist auch das Einlegen in Sojasauce oder anderer Marinade angebracht, z.B. bei der Herstellung von paniertem Schnitzel. Bei Gulasch oder Geschnetzeltem empfiehlt es sich, das fertige Gericht gut durchziehen zu lassen.
 
Im Handel gibt es Glutenpulver, das mit Wasser vermischt zu Seiten weiterverarbeitet werden kann. Fertiger Seitan wird in mancherlei Form verkauft, meistens im Glas.
 
 
Grundrezepte mit Seitan
 
Gulasch
Seitan und Zwiebeln in gleicher Menge verwenden.
Zwiebeln würfeln und in Öl glasig werden lassen.
Seitan würfeln und kräftig mit anbraten.
Mit Gemüsebrühe (eventuell vom Abkochen des Glutens!) aufgießen.
Mit Paprikapulver, etwas Curry, Tomatenmark, Brühpulver, Pfeffer, Salz und anderen geschmacklich bevorzugten Gewürzen kräftig würzen.
Alles gut durchkochen und auf kleiner Hitze ziehen lassen. Die Zwiebeln sollen weich werden und so die Bindung liefern.
 
 
Varianten
Szegediner Gulasch ist mit fertigem Sauerkraut gemischt, Reisgulasch mit fertigem Langkornreis.
Tomatenstücke, frisch, getrocknet oder aus der Dose mitkochen.
Pilze oder Erbsen hinzufügen.
Gulasch mit Bohnenkernen (Dose) mischen.
Kartoffelgulasch mit Seitangulasch anreichern.
Mit etwas pflanzlicher Sahne verfeinern.
Mit veganem Rotwein abschmecken und kurz durchkochen.

 
Geschnetzeltes
Seitan in Streifen schnetzeln und mit Zwiebelstreifen kräftig in Öl anbraten.
Wird Bindung gewünscht, so genügt es, einen Löffel Mehl kurz mitzubraten.
Nun mit wenig Brühe ablöschen und alles aufkochen lassen.
Mit etwas Curry, ein wenig Senf, Kräutern oder Brühpulver nach Geschmack sowie Pfeffer und Salz interessant würzen, kurz durchkochen und am Ende mit pflanzlicher Sahne verfeinern.
 
 
Varianten
Champignonscheiben mit anbraten.

Erbsen, klein geschnittene geschnittene grüne Bohnen oder Dosenmais hinzufügen.
Mit veganem Weißwein abschmecken und kurz durchkochen.

 
Panierte Schnitzel
Seitan in dünne Scheiben schneiden (und eventuell einige Stunden in Würzbrühe einlegen).
Für die Panade einen recht flüssigen Ausbackteig herstellen aus Mehl und Wasser (oder Bier,  Pflanzenmilch oder Brühe) und diesen ein wenig salzen.
Die Seitanscheiben erst durch den Teig ziehen, sie dann in Semmelbröseln wälzen und in heißem Öl fast schwimmend von beiden Seiten ausbacken.

Wirklich köstliche Käsecreme
Über Nacht 2 große Becher veganen Joghurt in Tuch und Sieb abtropfen lassen. Dazu
1fein geriebener Cheezly (veganer Hartkäse),
1 EL Würzhefeflocken,
1 dicke, klein gewürfelte Zwiebel,
etwa 3 zerkleinerte Knoblauchzehen,
ein wenig Salatwürzpulver,
feine Kräuter,
Salz und Pfeffer.


Seitan in dunkler Soße
Seitan von „Weathy“ Variante „beev“ in Scheiben, Streifen oder Würfel schneiden.
Für die Soße
angeschwitzte Zwiebelwürfel zusammen mit ein paar Stückchen Tomate,
etwas Sojasoße,
1 bis 2 EL dunkles Soßenpulver (vegan von „Gefro“),
einem guten Schuss vegan geklärten Rotwein
1 TL Zucker,
Salz und Pfeffer
mischen und etwas einkochen lassen. Seitan in der Soße durchziehen lassen. Köstlich!!!


G. O..

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Wichtige Überzeugungen

Folgende Überzeugungen, dürften nach Mylan Engel, Jr., bei  jedem Zustimmung  finden:

  • (Ü1) Unter ansonsten gleichen Bedingungen ist eine Welt, in der es weniger Schmerz und Leid gibt, besser als eine Welt,  in der es mehr Schmerz und Leid gibt.
  • (Ü2) Unnötige Grausamkeit ist falsch und sollte weder unterstützt noch gefördert werden.
  • (Ü3) Ich bin die Sorte Mensch, die sicherlich etwas unternehmen würde, um Schmerz und Leid in der Welt zu verringern, wenn es ohne große Mühe meinerseits möglich wäre.
  • (Ü4) Ich bemühe mich darum, mich in meinem Alltag moralisch zu verhalten und im Einklang mit meinen Werten zu leben.
  • (Ü5) Es ist moralisch falsch und verabscheuungswürdig, Tiere ohne triftigen Grund unmenschlich zu behandeln.
  • (Ü6) Es ist falsch, ein Tier ohne triftigen Gru(nd zu töten (selbst Cohen räumt dies ein).
  • (Ü7) Unter ansonsten gleichen Bedingungen ist es schlimmer, ein empfindungsfähiges Tier, das über ein Bewußtsein verfügt, zu töten, als eine Pflanze.

Aus Mylan Engel, Jr. (2007): "Tierethik, Tierrechte und moralische Integrität", S. 105 – 133;
in Tierrechte – Eine interdisziplinäre Herausforderung", Harald Fischer Verlag GmbH, Erlangen


Kontakt:
gudrun@obleser.de:



aktualisiert am 3.08.2018
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